Unser Dorf

Geografische Lage
Weidenhain liegt am Rande der Dübener Heide,
zwischen Torgau und Bad Düben an der
Bundesstraße 183. Unser Ort gehört zur
Gemeinde Dreiheide im Landkreis Nordsachsen.
Jubiläum 
6.-8.Juli 2012
450 Jahre Sage der Bärensäule/ 800 Jahre urk.Ersterwähnung
Geplant ist ein großes Festwochenende mit einer
Festveranstaltung, eine Fotoausstellung, die Chronik
des Ortes als Buch und einem großen Festumzug.

ErstmaligeErwähnung
Weidenhain, als W e y d e n vorm Holz,
ist als flämische Siedlung erstmals 1151 erwähnt.
Urkundlich wird der Ort im Jahre 1212 erstmals
bestätigt. Die Kirche, im 13.Jahrhundert erbaut,
das Pfarramt sowie die Schule befinden sich
im denkmalgeschützten Ortskern.

Das kurfürstliche Jagdschloss
In Weidenhain befand sich Mitte des 16.Jahrhunderts
ein kurfürstliches Jagdschloss. Den einstöckigen
Fachwerkbau nutzten die sächsischen Herrscher als
Unterkunft während der Jagd. Dem Oberförster Thomas
Meißner diente das Jagdschloss später als Amtssitz.
Zuletzt bewohnt vom preußischen Revierförster.
Im Jahre 1840 brannte es vollständig nieder.
Der ehemals breite Fuhrweg, heute der Schlossplatz
sowie der Schlossteich erinnern an die kurfürstliche
Zeit.

Die Sage von der Bärensäule
Der Überlieferung nach habe der Kurfürst August
von Sachsen im Jahre 1562 auf der Jagd einen
Bären verwundet, sei dann fliehend auf einen Baum
gestiegen wohin der Bär gefolgt ist. Noch
rechtzeitig eilte der Förster Thomas Meißner
aus Weidenhain herbei und habe durch einen
tödlichen Schuss auf den Bären seinen Landesherren
aus der lebensbedrohlichen Lage befreit. Von
dieser Rettungstat kündet die Säule.
Der Grabstein des Thomas Meißner ist in der
Weidenhainer Kirche zu finden. Die Bärensäule
ist heute das Wahrzeichen von Weidenhain.
Die Weidenhainer Kirche
Bei der evangelischen Pfarrkirche in Weidenhain
handelt es sich um eine kleine Pfeilerbasilika,
sie wurde um 1200 errichtet. Restaurierungsarbeiten
erfolgten innen in der Zeit von 1965 – 1970 und
außen im Jahre 1983. Die Kirche ist ein verputzter
Bruchsteinbau. Einige romanische Fenster sind noch
erhalten, die anderen wurden in der ersten Hälfte
des 18.Jahrhunderts vergrößert. Der Querwestturm
besitzt Schallöffnungen sowie ein Satteldach mit
barocker Laterne. Im Inneren der Weidenhainer
Kirche sind große Teile einer Wandmalerei aus
dem 13.Jahrhundert erhalten, sie wurden in den
50er bzw. 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts
freigelegt. Hier findet sich auch der gut erhaltene
figürliche Grabstein des kurfürstlich – sächsischen
Forstmeisters Thomas Meißner, welcher im Jahre 1607
verstarb. An der südlichen Außenwand der Weidenhainer
Kirche sind zwei figürliche Kindergrabsteine zu
finden, ihre Entstehungszeit wird mit um 1557
angegeben.
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